Fettige Haut | Was hilft dagegen? Creme oder Make-Up

Was hilft gegen fettige Haut? Cremes und Make-up im Vergleich. Wer von Pickel und unreiner Haut geplagt wird, weiß wie sehr dieses Problem im Alltag zur echten Last werden kann. Wir alle träumen von schöner, reiner, makelloser Haut und sind heute meist auch bereit alles für diesen Traum zu geben.

Teure Pflegeprodukte und Therapien versprechen eine makellose Haut im Handumdrehen, doch schöne Haut zu haben muss nicht immer teuer sein. Besonders wichtig ist es, erst einmal die Ursache des Problems zu kennen, um dann gezielt dagegen ankämpfen zu können. Auftreten können Hautprobleme übrigens in jedem Alter und sind keineswegs nur auf die frühen Jugendjahre begrenzt!

Warum entsteht fettige Haut?

Es gibt verschiedene Ursachen, warum eine Haut fettig sein kann. Die Ursache, warum die Haut plötzlich unangenehm zu glänzen beginnt und Unreinheiten bildet, liegt an der Überproduktion der Talgdrüsen. Grobporige Gesichtspartien, die von einem fettigen Hautglanz begleitet werden sind Anzeichen für die fettige Haut.

Durch die Überproduktion des sogenannten „Sebums“ entstehen Unreinheiten und oftmals auch Akne. Hierbei spielen wie fast überall sonst auch, die Hormone eine große Rolle aber auch die erbliche Veranlagung sowie äußere Faktoren wie beispielsweise Stress und die falsche Ernährung können unsere Haut zum Glänzen bewegen.

Oftmals liegt die Ironie der Sache jedoch darin, dass die Haut eigentlich viel zu trocken ist und dadurch immer mehr Fett erzeugt, um das Problem somit auszugleichen. Daher sollte hingegen vieler Ratschläge, dennoch unbedingt auch fettiger Haut ausreichend Feuchtigkeit zugeführt werden!

Was hilft bei fettiger Haut?

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Nicht so schlimm wie Pickel, aber fettige Haut nervt!

Es gibt ja bekanntlich zahlreiche Cremes, Gels und Salben, die bei fettiger Haut helfen können. Welche die richtige Creme oder Methode ist, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden, denn jede Haut ist verschieden und reagiert anders auf gewisse Produkte.

Die Drogeriemärkte und Fachgeschäfte sind voll mit Produkten für unreine Haut und dennoch sind es oftmals gerade diese Produkte, die das Problem auch noch verstärken können. Eine sehr beliebte Methode bei fettiger Haut stammt hingegen aus den USA: das Waschen der Haut mit speziellen Ölen.

Hierzu werden hochwertige, organische Öle wie beispielsweise Olivenöl, Jojobaöl oder Pfirsichkernöl verwendet. Das Gesicht wird nun zwei Mal täglich mit dem beliebigen Öl gewaschen. Hierbei sollte es sanft durch kreisende Bewegungen in die Haut einmassiert werden und anschließend für rund 2 Minuten einwirken.

Danach wird das Gesicht mit warmem Wasser abgewaschen. Der Haut wird auf diese Art das benötigt Öl zugeführt und dennoch wird sie dabei nicht überfettet. Andere wiederum schwören auf das Waschen mit „schwarzer Seife“, die aus Afrika stammt und dort bereits seit Jahrhunderten gegen Hautunreinheiten und Akne ihre Verwendung findet.

Wer sich eine ganz besondere Waschlotion selbst herstellen möchte, kann etwas schwarze Seife in heißem Rosenwasser auflösen und ein paar Tropfen ätherisches Geranium- oder Lavendelöl hinzufügen. Benutzt wird diese „flüssige schwarze Seife“ dann morgens und abends und kann übrigens auch für den Rücken und restlichen Körper verwendet werden.

Die Seife kann aber auch pur wie eine gewöhnliche Waschseife ihre Verwendung finden. Auch Gesichtswasser können Wunder bewirken. Wer sich selbst ein wirkvolles Gesichtswasser herstellen möchte, kann sich eine Mischung aus Orangenwasser und Rosenwasser zusammenstellen.

Auch hier können ein paar Tropfen ätherisches Geranium- oder Lavendelöl hinzugefügt werden. Und wie sieht es mit einer Hautcreme aus? Wer die natürliche Methode bevorzugt, kann auch hier zum Öl zurückgreifen. Reiskeimöl oder das teurere Arganöl sind ideal für fettige Haut.

Beide Öle sind reich an Vitamin E, ziehen schnell ein und regeln die Talgproduktion der Haut. Viele von Hautunreinheiten geplagte Menschen schwören auch auf reine Sheabutter oder reines Kokosöl, die es beide in Reformhäusern zu kaufen gibt.

Aber Achtung, wie auch beim Öl sollte nur ganz wenig in die Haut einmassiert werden, damit die Haut am Ende nicht durch das Öl zu glänzen beginnt!

Arbeiten mit ätherischen Ölen

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Viele Produkte versprechen das Problem zu lösen

Ätherische Öle können wirklich außerordentlich hilfreich bei fettiger Haut sein. Viele Pflegeprodukte gegen unreine Haut beinhalten Teebaum- oder Lavendelöl. Beide Öle wirken desinfizierend und wirken gegen Hautunreinheiten. Sie haben außerdem einen Einfluss auf die Sebumproduktion der Haut und regeln diese bei regelmäßiger Anwendung.

Dennoch sind sie nicht für jeden geeignet. Viele Menschen mit sensibler Haut reagieren gereizt auf Teebaumöl und bevorzugen lieber andere Öle, wie beispielsweise ätherisches Kamillen-, Geranium- oder das teurere Helichrysumöl, das vor allem bei schwerer Akne Wunder bewirken kann!

Auch hier muss jeder für sich selbst entscheiden, was seiner Haut gut tut, wichtig ist jedoch, dass ätherische Öle nie unverdünnt aufgetragen werden! Gelöst werden diese stets in einem sogenanntem „Trägeröl“ (passend zum Hauttyp) wie beispielsweise dem Argan- oder Reiskeimöl. Ein paar Tropfen reichen hierzu schon völlig aus! Auch Gesichtswässern, Cremen oder Gesichtsmasken können ätherische Öle hinzugefügt werden.

Wöchentliche Masken

Einen wichtigen Punkt bei fettiger Haut stellen Gesichtsmasken dar. Gesichtsmasken befreien die Haut nicht nur von dem überschüssigen Fett, sondern reinigen diese auch sanft von Mitessern und pflegen sie zugleich. Heute gibt es eine große Anzahl an Masken für jeden Hauttyp zu kaufen, doch auch hier kann ganz gerne wieder selbst Hand anlegt werden.

Eine Maske aus grüner Heilerde, Tumeric und ätherischen Ölen kann die Haut bei regelmäßiger Anwendung klären und für einen strahlenden Teint sorgen. Gesichtsmasken sollten, je nach Bedarf, ein bis zwei Mal wöchentlich für rund 20 Minuten angewandt werden, um echte Erfolge zu erzielen.

Die richtige Ernährung

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Manchmal hilft nur noch das Abdecken

Unsere Haut ist nicht nur das größte Organ, sondern auch der Spiegel unserer Lebensweise und Ernährung. Wer sich langfristig schöne, strahlende, faltenfreie aber auch reine Haut wünscht, sollte auf Alkohol und Zigaretten verzichten und auf ausreichend Schlaf achten.

Doch auch die richtige Flüssigkeitszufuhr und Essegewohnheiten spiegeln sich in unserer Haut wieder. Täglich genügend Wasser zu trinken hilft dabei, die Haut von innen aufzupolstern und sie zu entgiften. Gifte entwichen auf diese Art und Weise aus dem Körper und das Hautbild klärt sich nach wenigen Wochen.

Hierfür sollten jedoch mindestens 2 bis 3 Liter pures Wasser täglich getrunken werden. Auch grüner Tee kann übrigens zum Detoxen beitragen. Und auch auf all zu viel Fastfood und Süßigkeiten sollte verzichtet werden.

Viel Obst und Gemüse hingegen sorgen für die benötigten Antioxidantien und verhelfen nicht nur zu einem reineren, sondern auch zu einem strafferen Hautbild in jedem Alter!

Geeignetes Make-up

Wer von fettiger, unreiner Haut geplagt wird, würde sich oft nur allzu gerne verstecken. Doch dies muss nicht sein! Mit dem richtigem Makeup lassen sich Hautunreinheiten und Unebenheiten perfekt kaschieren und das Hautbild makelloser erscheinen. Bei fettiger Haut sollte zu einer mattierenden Foundation zurückgegriffen werden.

Ölfreies Makeup und ölfreie „Primer“ die zuvor auf die Haut aufgetragen werden, verschaffen ein perfektes „glanzfreies“ Make-up. Besonders gut geeignet sind die sogenannten „Mineral Foundations“, die aus Mineralien bestehen und besonders angenehm zu tragen sind.

Die losen Puder werden mit einem harten Pinsel in die Haut gearbeitet und fühlen sich so angenehm zu tragen an, wie eine zweite Haut. Viele Frauen schwören auf diese Art von Makeup, weil es einen besonders natürlichen Touch verleiht und oft noch nach Stunden perfekt aussieht.

Hautprobleme können einem den letzten Nerv rauben, aber mit ein paar Tipps kann jeder das Problem in den Griff bekommen und sich in seiner Haut wieder pudelwohl fühlen!