Mitesser entfernen | Schwarze & weiße Komedonen loswerden

Sie wollen Ihre schwarzen und weißen Mitesser entfernen und das dauerhaft? Wir helfen dabei, damit Sie Ihre Komedonen loswerden. Fast jeder Mensch hat im Laufe seines Lebens die leichten bis mittelschweren Ausbrüche von Akne im Gesicht oder auf verschiedenen Körperarealen beobachten können.

Mitesser (Komedonen) sind die Vorstufe zu den Pickeln und entstehen, wenn die Haut zu viel Fett und Talg produziert. Durch den Oxidationsprozess dunkeln die Fette ab und geben den Mitessern ihre charakteristische schwarze Farbe. Zwar lassen sich diese durch Ausdrücken kurzfristig entfernen, eine langfristige Lösung ist es jedoch nicht. Zudem drohen Entzündungen und hässliche Narben.

Was sind Mitesser?

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Auf der Nase sind sie besonders oft zu finden

Mitesser sind Hautunreinheiten, die besonders im früheren Erwachsenenalter (Pubertät) auftritt. Sie entstehen aufgrund vermehrter Ansammlung von Talg, Hornsubstanz (Keratin) und auch Bakterien im Haarfollikel, die nicht abtransportiert werden können. Die Poren verstopfen und werden als leichte Erhebung auf der Hautoberfläche wahrgenommen. Besonders häufig treten sie an folgenden Körperstellen auf:

  • Gesicht (Stirn, Nase, Kinn)
  • Rücken
  • Brust
  • an den Schultern
  • Oberarme

In der Dermatologie werden zwei Arten unterschieden:

  1. Geschlossene Mitesser (Whitehead): Geschlossene befinden sich weit unter der Oberhaut. Sie sind etwa ein Millimeter groß, verschlossen und mit einem weißlichen bis gelben Sekret aus Talg und Bakterien gefüllt.
  2. Offene Mitesser (Blackhead): Diese befinden sich direkt auf der Oberfläche der Haut und sind nach außen hin offen. Offene zeichnen sich durch ihre dunkle Farbe aus, die sich aus Schmutz, oxidierten Fetten und dem hauteigenen Pigmentstoff Melanin zusammensetzt.

Namensherkunft: Im Mittelalter hielten Ärzte diese für Hautwürmer, die sich von den Nährstoffen in der Haut ernährten. Daher auch der Name. Sie behandelten die betroffenen Stellen mit Honig, in der Hoffnung, den Übeltäter mit dem süßen Nektar herauszulocken und mit einem Schermesser zu beseitigen.

Ursachen und Symptome

Komedonen entstehen vorwiegend im Gesicht in der T-Zone. Mitesser auf der Nase zu entfernen ist dabei eins der häufigsten Probleme. Bei besonders fettiger Haut kommen sie im gesamten Gesichtsbereich vor. Komedonen sind Hauptsymptome der Akne und treten oftmals im engen Zusammenhang mit der Acne Comedonica (einer leichten Form der Akne) oder Acne Vulgaris (Akne in der Pubertät) auf. Bei Frauen treten Komedonen und Akne gelegentlich vor der monatlichen Blutung auf.

Behandlung

Wer bereits einen bei sich entdeckt hat weiß, wie verlockend es ist, dem Impuls diesen auszudrücken nachzugehen. Dennoch Vorsicht: Durchs Herumdrücken werden die Poren beschädigt und der Weg für die entzündungsverursachenden Bakterien freigelegt.

Gut gegen sie haben sich keratolytische (hornablösende) Mittel wie die Salicylsäure bewährt. Salicylsäure arbeitet auf der Hautoberfläche. Sie löst schonend aber effizient die abgestorbenen Hornzellen von der Hautoberfläche ab und öffnet die Poren. Der Talg kann wieder leichter abfließen. Bei regelmäßiger Anwendung kann der Entstehung neuer Komedonen vorgebeugt werden.

Im Anschluss an die Reinigung mit Salicylsäure als Wirkstoff sollten die Betroffenen eine Pflege mit heilungsfördernden und entzündungshemmenden Wirkstoffen, wie etwa Produkte mit Zinkoxid oder Benzoylperoxid, verwenden.

Unreine Haut: die Hauttypen im Überblick

  • Die Mischhaut: Die Mischhaut ist durch fettige Bereiche in der T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) und trockene und sensible Bereiche in der Wangen-, Hals- und Schläfenpartie gekennzeichnet.
  • Fettige Haut: Fettige Haut hat fast immer Pickel. Sie zeichnet sich durch Grobporigkeit, fahlen und blassen Teint und Fettglanz aus. Bereits kurz nach dem Auftragen der Gesichtspflege fühlt sich die Haut unangenehm an. Bei diesem Hauttyp sollte die Pflege so gewählt werden, dass sie die Talgproduktion sanft aber effektiv reguliert und dabei mattierend gegen den Fettglanz wirkt.

Vorbeugung

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Besser erstmal abdecken als ausdrücken

Bei unreiner oder fettiger Haut helfen verschiedene Mittel, die je nach Schweregrad ergänzend zu Aknetherapie oder als tägliches Pflegeritual angewendet werden können. Einen vollständigen Schutz bieten die Pflegeprodukte jedoch nicht. Die Reinigung ist der erste Schritt des Pflegerituals. Sie sollte gründlich aber schonend sein und einen PH-Wert von 5,5 aufweisen.

Der Grund dafür ist, dass der PH-Wert einer gesunden Haut im Bereich von knapp unter 5 liegt. Seifen oder aggressive Reinigungsmittel zerstören die natürliche Hautflora und wirken austrocknend, was dazu führt, dass die Haut mehr Talg produziert. Gesichtsdampfbäder mit entzündungshemmenden und heilungsfördernden Wirkstoffen wie Kamile zum Beispiel sollten ein- bis zweimal wöchentlich angewendet werden.

Hilfreich sind auch Saunagänge. Bei fettiger Haut sollten die Betroffenen auf Cremes mit hohem Lipidgehalt verzichten und stattdessen auf milde Gelformulierungen zurückgreifen. Bestimmte Stoffe wie Benzoylperoxid beseitigen Bakterien, die sich in den Komedonen vom Hauttalg ernähren. Der Horntropf wird gelöst und der überflüssige Talg kann abfließen.

Als Zusatzpflege ein- bis zweimal in der Woche eignen sich Peelingprodukte, die entweder enzymatisch die äußeren Hautschichten abtragen, wie die Enzym- oder Fruchtsäurepeelings, oder mechanisch, wie zum Beispiel Peelings mit Mandelkernen.

Es gibt Wirkstoffe, die die Entwicklung von Komedonen fördern. Sie werden als komedogene Stoffe bezeichnet. Zu diesen Stoffen zählen:

  • bestimmte Lipide und Wachse wie die Kakaobutter, Olivenöl, Erdnussöl oder Kokosöl
  • Lösungsmittel wie Stearinsäure oder Butylstearat
  • Seifen und Reinigungsmittel wie Natriumlaurylsulfat, Ölsäure
  • Schwefel

Mitesser entfernen und zwar dauerhaft

Wir stellen hier einige beliebte Mittel und Hausmittel zum Mitesser entfernen vor:

Zink: Zink ist für zahlreiche Vorgänge im Körper essentiell. Vor allem wirkt es entzündungshemmend und heilungsfördernd. Pickel heilen schneller ab. Eine gute Zinkquelle sind zum Beispiel Bohnen, Käse, Haferflocken und Linsen.

Biotin: Das Vitamin H (Biotin) unterstützt das Nachwachsen und die Zellerneuerung von Haut, Haaren und Nägeln. Biotin ist unter anderem in Champignons und Spinat enthalten.

Eisen: Eisen ist für den Sauerstofftransport in die Zellen zuständig. Ist die Haut mit ausreichend Sauerstoff versorgt, sieht sie frisch und gesund aus. Wichtige Eisenlieferanten sind Fleisch, Geflügel und Radieschen.

Vitamin C: Vitamin C ist ein wichtiges Antioxidans und wirkt heilungsfördernd. Viel Vitamin C ist in Zitrusfrüchten enthalten.

Folsäure: Folsäure lässt die Haut strahlen, da Folsäure maßgeblich an Zellteilung beteiligt ist. Viel Folsäure finden sich in Lauch, Tomaten, Spargel und Erdbeeren.

Vitamin A: Vitamin A verhindert die Verhornung der Haut. Viel Vitamin A enthalten Möhren, Aprikosen und Spinat.

Mitessern mit Hausmitteln vorbeugen

Bei leichten bis mittelschweren Hautunreinheiten können Hausmittel helfen, Hautprobleme in den Griff zu bekommen:

Teebaumöl: Ein kaltgepresstes Teebaumöl wirkt desinfizierend, aber auch austrocknend. Bei Haut, die ohnehin zu Trockenheit neigt, sollte das Teebaumöl nicht pur, sondern vermischt mit Wasser angewendet werden.

Heilerde: Heilerde wird als Maske (ein Gemisch aus Wasser und Heilerde) etwa 15 bis 20 Minuten angewendet.

Zinksalbe: Zink fördert den Heilungsprozess, wirkt jedoch sehr austrocknend auf die Haut, sodass es nur punktuell auf den betroffenen Stellen und wegen der weißen Farbe über Nacht angewendet werden sollte.