Was ist Akne und was kann man gegen Pickel tun?

Was genau ist Akne und was kann man gegen sie tun? Dabei ist Akne nur eine Bezeichnung für die roten Pusteln im Gesicht vieler Jugendlicher und auch Erwachsener, die für viel Leid und eine Minderung der Lebensqualität sorgen. Doch was hat es mit dieser Krankheit auf sich und lässt sie sich behandeln?

Was ist Akne?

Wenn Ärzte und die Wissenschaft bereits herausgefunden hätten, wie diese Hautkrankheit entsteht, dann würde vielen Jugendlichen und Erwachsenen großer Kummer erspart. Doch das Thema ist komplex. Aktuell gibt es zwar verschiedene Theorien und auch Heilungserfolge, doch es zeigt sich kein roter Faden ab, wie genau sie entsteht und wie die belastenden Pickel bekämpft werden können.

Wenn wir von Akne sprechen, wird meist die gewöhnliche Akne, die Acne vulgaris gemeint. Allerdings handelt es sich dabei nur um eine der verschiedenen Akneformen. Wichtig zu erwähnen ist, dass es sich um keine ansteckende Hauterkrankung handelt.

akne
Ist es wirklich möglich pickelfrei zu sein?

Wie entsteht Akne?

Die Haut besitzt Talgdrüsen. Der Talg, den die Drüsen ausscheiden, schützt Haut und Haare vor der Austrocknung. Die Talgdrüsen befinden sich fast am gesamten Körper und so kann es überall zu Ausbrüchen kommen. Mit Beginn der Pubertät produzieren die Talgdrüsen verstärkt ihr fetthaltiges Sekret. Das zeigt sich bei vielen Jugendlichen dadurch, dass Haut und Haare schneller fettig werden.

Kommt es zu einer Verstopfung der Talgdrüsen, dann entstehen Hautunreinheiten, wie Mitesser, Eiterpickel oder Pusteln.

Was hat es mit den Hormonen zu tun?

Die Freisetzung des Geschlechtshormons Testosteron regt die Funktion der Talgdrüsen an und so wird die Akne oft auch in Verbindung mit den Hormonen gebracht. Tatsächlich klingen bei vielen Jugendlichen nach der Pubertät die Symptome, wie Pickel und Mitesser, ab. Bei manchen Männern und vor allem Frauen bleiben diese weiterhin bestehen.

Da diese sich bei Frauen durch die Einnahme der Pille bessert, kann eine Hormonstörung als Ursache nicht ausgeschlossen werden.

Was hat es mit unserer Psyche zu tun?

Die menschliche Haut ist der äußerste Schutzschild des Menschen. Gleichzeitig ist es auch das Aushängeschild unseres Innenlebens. Menschen werden blass vor Schreck oder Rot vor Scham. So wird die Akne in Verbindung mit der Psyche gebracht. Es gibt eine Theorie, dass das Gehirn durch den Entwicklungsprozess des menschlichen Körpers vor allem mit der Haut und dem Darm in engerer Verbindung steht.

Das könnte erklären, warum sich Emotionen auf der Haut spiegeln und Hauterkrankungen mit der Psyche zu tun haben. Für Patienten ist das kein Trost, ganz im Gegenteil. Denn wenn von Haut und Psyche gesprochen wird, dann kommt es vor, dass Sensibilität von Betroffenen, wie auch von der Umwelt mit psychischer Schwäche verwechselt wird und das fördert eher die Hautverunreinigungen als die Heilung dieser.

Hängt es mit der Ausscheidungsfunktion der Haut zusammen?

Bei der Suche nach den Ursachen sollte auch an die Funktionen der Haut wie an die Ausscheidung gedacht werden. Ist der Verdauungsapparat und andere Ausscheidungsorgane, wie die Nieren, durch Giftstoffe und andere Abfallprodukte überfordert, kann dies durch die Haut übernommen werden. Eine Überforderung durch zu viele Giftstoffe könnte auch zu Komedonen und Pusteln führen.

Wie Entschlackungskuren und Detoxing zeigen, kommt es bei den Reinigungskuren zu Pickeln, sodass die Ausscheidungsfunktion der Haut durchaus mit der Akne in Verbindung stehen kann.

Was hat die Ernährung damit zu tun?

gegen acne
Ernährung spielt eine wichtige Rolle

Auch die Ernährung wird als Ursache für Hautunreinheiten jeder Art vermutet. Gerade Süßigkeiten wie Schokolade, Milchprodukte und fettige Speisen wie Frittiertes sollen dazu beitragen, dass die Talgdrüsen verstopfen und die gefürchteten Pickel und Mitesser entstehen. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte sie durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren, vor allem durch die Hormone, die seelische Verfassung und die Ernährung verursacht werden.

Dabei spielt zudem die erbliche Disposition, die sogenannte Veranlagung eine wichtige Rolle. Neben diesen vermutlichen Hauptverursachern werden auch Medikamente, das Klima und selbst Zigarettenrauch diskutiert, die jedoch nur eine untergeordnete Rolle spielen dürften.

Welche Folgen hat das körperlich und sozial?

Unabhängig von den Ursachen, erscheint Akne für Betroffene als Makel. Statt einer reinen, glatten Haut tummeln sich Pusteln oder Mitesser im Gesicht. Gerade in der heutigen Zeit mit seinem Schönheitswahn dem Ideal einer schlanken Figur und einer makellosen Haut wird jeder Pickel zu einem Problem.

Obgleich diese bei Pubertierenden als Alterserscheinung durch die hormonelle Umstellung toleriert wird, werden die Hautunreinheiten dennoch oft mit mangelnder Hygiene in Verbindung gebracht, dass sich Betroffene nicht ausreichend waschen. Dabei ist meist das Gegenteil der Fall. Viele Patienten versuchen im wahrsten Sinne des Wortes, mit allen Mitteln die Komedonen zu bekämpfen.

Dabei wird mit teilweise starken Desinfektionsmitteln die Haut behandelt, sodass die eh sensible Haut noch mehr gereizt wird und es zusätzlich zu Hautrötungen oder sogar Allergien kommen kann. Durch unsachgemäßes Ausdrücken von Eiterpusteln und Mitessern kann es zur Narbenbildung kommen und die Betroffenen sind ein Leben lang gezeichnet.

Auch schwere Akneformen hinterlassen Narben, die je nach Schweregrad durch Salben, Peelings oder Laserbehandlungen beseitigt werden können. Während Jugendliche noch die Hoffnung hegen, ihre Pickel und Pusteln Anfang 20 zu verlieren und ggf. lästige Hänseleien hinter sich zu lassen, gibt es Männer und vor allem Frauen, die bis zu ihrem 30. Lebensjahr und darüber hinaus belastet werden.

Das hat zur Folge, dass sich viele zurückziehen und soziale Kontakte meiden, bzw. diese nur noch sehr reduziert aufrechterhalten. Dabei kann es zu Depressionen kommen, was sie wiederum verstärken kann.

Welche Akneformen gibt es?

Die bekannteste und am häufigsten auftretende Form ist die gewöhnliche Akne, auch als Acne vulgaris bekannt. Sie tritt in der Pubertät auf und wird daher auch als Pubertätsakne bezeichnet. Wie Untersuchungen zeigen, leiden ca. 90 Prozent der heranwachsenden Jungen und ca. 80 Prozent der heranwachsenden Mädchen darunter. Bei bis zu ca. 20 Prozent der Betroffenen setzt sich die die Krankheit noch bis zum 25. Lebensjahr fort.

Hierbei sind meist Frauen betroffen. Die Acne vulgaris hat in der Mehrheit der Fälle einen milden Verlauf, sodass sie innerhalb der Schweregrade den Aknetypen Grad 1 und Grad 2 zugeordnet wird.

Welche Aknetypen gibt es?

Generell wird in Schweregrade vom milden Typ Grad 1 bis zum Aknetyp Grad 4 mit schwersten Akneformen eingeteilt.

  • Beim Typ Grad 1 treten vermehrt offene wie auch geschlossene Mitesser auf, die auch als Komedonen bezeichnet werden.
  • Beim Typ Grad 2 kommt es zu einer erhöhten Anzahl an Mitessern, die oft Papeln bilden und sich entzünden.
  • Beim Typ Grad 3 wird bereits von schweren Hauterkrankungen gesprochen. In diesem Typ wird die seltene Acne Fulminans eingestuft, die mit starkem Fieber und Gelenkschmerzen einhergehen kann.
  • Beim Typ Grad 4 kommt es zu schweren Entzündungen und Abszessen, die zu einer schweren Narbenbildung führen.

Dazu zählt die Akne Inversa, bei der es sich um heftige, schmerzhafte Entzündungen der Talgdrüsen und Haarfollikel im Bereich des Anal- und Genitalbereiches sowie der Achseln und in der Leistengegend handelt. Neben Pusteln und Pickeln kann es zu Lymphknotenschwellungen kommen. Oftmals ist hier zur Behandlung eine Operation erforderlich. Als Ursachen werden hier unterschiedliche Faktoren beobachtet.

Interessant ist, dass fast jeder Patient ein mäßiger bis starker Raucher ist.

Können auch Säuglinge betroffen sein?

Auch Säuglinge können bereits von einer Akneform betroffen sein. Die Acne Neonatorum, die als Säuglings- oder Neugeborenenakne bezeichnet wird, kann bereits im Mutterleib entstehen oder direkt nach der Geburt. Sie geht mit eitrigen Pickelchen auf den Wangen einher.

Kann diese durch UV-Strahlen verursacht werden?

Hinter der Acne Aestivalis verbirgt sich die Sommer- oder Mallorcaakne, die der gewöhnlichen sehr ähnlich ist. Sie entsteht durch eine Unverträglichkeit der Haut auf eine übermäßige UV-Strahlung. Betroffen sind die der Sonne exponierten Hautareale wie Arme, Beine und Dekolleté. Dort bilden sich juckende Hautstellen und Bläschen.

Welche Inhaltsstoffe lösen die Medikamentenakne aus?

Durch bestimmte Medikamente wird die Acne Medicamentosa ausgelöst. Werden bestimmte Medikamente über einen längeren Zeitraum eingenommen, dann entsteht diese Form. Bereits einfache Vitamin B5 Präparate, Kortisonsalben oder bromhaltige Medikamente wie u. a. Schlaf- und Beruhigungsmittel können diese Sonderform verursachen. Sie verschwindet mit dem Absetzen der Medikamente vollständig und ohne Narbenbildung.

Können auch Kosmetika Akneformen auslösen?

Tatsächlich können auch Cremes eine Akne auslösen, die dazu verwendet werden, um Pickel und Pusteln abzudecken. Tritt dies auf, dann wird von der Kosmetikakne, der Acne Cosmetica gesprochen. Da die Kosmetikprodukte oft aus mehreren Substanzen bestehen, ist nur schwer erkennbar, welcher Wirkstoff die Hautunreinheiten auslöst.

Bei dieser Form hilft nur auf Kosmetika zu verzichten, bzw. nach einer Beruhigung der Haut verschiedene Produkte vorsichtig und in kleinen Mengen auszuprobieren.

Kann sich eine Acne vulgaris verschlimmern?

Aus der Pubertätsakne kann sich die Acne Conglobata entwickeln. Diese seltene Akneform ist sehr schmerzhaft und geht mit Furunkel ähnlichen Knoten einher, die mit tiefen Abszessen vergleichbar sind. Sie treten überwiegend im unteren Wangenbereich und an den Schläfen auf. Einen ebenso schweren Krankheitsverlauf hat die Acne Papulopustulosa, bei der sich hochgradig entzündete und sehr schmerzhafte Eiterblasen und Knoten bilden, bzw. Zysten entstehen.

Neben diesen heftigen Verläufen gibt es mildere Formen, die durch Kontakte mit verschiedenen Stoffen wie Teer, Staub oder auch Jod entstehen.

Wie wird Akne behandelt?

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Nicht nur ein Frauenproblem

Wie der obige Abschnitt zeigt, gibt es eine ganze Reihe an Formen. Bei den sogenannten Formen der Kontaktakne werden durch Weglassen der auslösenden Stoffe auch die Symptome, die berüchtigten Mitesser und Pickel, verschwinden. Bei der Behandlung der gewöhnlichen Akne, die in der Pubertät beginnt und darüber hinaus andauert und deren Ursache nicht vollständig geklärt ist, sollte zwischen der Ursachensuche und der Symptombehandlung, angefangen von Mitessern bis hin zu Furunkeln und Zysten, unterschieden werden.

In der Pubertät sollte der Fokus auf der lokalen Behandlung liegen, auch um die psychische Verfassung der betroffenen Jugendlichen zu stärken, damit sie uneingeschränkt am sozialen Leben teilnehmen können.

Tipps und Hausmittel gegen Pickel und Mitesser

Zur Bekämpfung von Pickeln und Mitessern gibt es eine ganze Reihe von Tipps und Hausmitteln, die angewendet werden und die bei einer milden Akne durchaus helfen können. Bei den Tipps handelt es sich meist um Waschcremes und Salben mit reinigenden und desinfizierenden Stoffen aus Pflanzen, bewährte Hausmittel, die weitergegeben werden oder auch Trends der Gesundheitsindustrie, die einen Einfluss auf die Behandlung haben.

Zu den Tipps gehören zum Beispiel die Pickel mit Zahnpasta oder Zinksalbe auszutrocknen. Auch Hausmittel aus Meerrettich oder Essig, die als Kompressen oder Spülungen verwendet werden, sollen helfen. Zur innerlichen Einnahme werden u. a. Brennesseltee und Apfelessig empfohlen.

Bestimmten Trends entsprechend werden Benzoylperoxid Cremes, Spülungen, Salben oder Tinkturen mit Teebaumöl, Lavendel, Zitrone, Bergamotte, Sandelholz, Ylang-Ylang oder Pfefferminze empfohlen, die durch reinigende und antibakterielle Wirkungen tatsächlich bei milden Erscheinungsformen die Pickel und Mitesser verschwinden lassen.

Mit Licht Pickel bekämpfen?

Mit der LED-Technologie hat sich die Lichttherapie zu den Behandlungsmethoden hinzugesellt. Dabei wird das blaue LED Licht zur Behandlung des Bakteriums Propionibacterium acnes angewendet. Laut ersten klinischen Studien werden entzündliche Akneeffloreszenzen um bis zu 65 % verringert.

Wie werden schwere Formen behandelt?

Bei schwereren Erscheinungsformen in der Pubertät sollten Jugendliche die Selbstbehandlung und vor allem das Experimentieren lassen und fachliche Hilfe wie medizinisch ausgebildete Kosmetiker/innen oder Dermatologen aufsuchen, um weitere Infektionen und die Narbenbildung zu vermeiden. Meist erfolgt eine monatliche Behandlung, bei der die fettige Haut durch Dampf gereinigt und Mitesser entfernt werden und eine feuchtigkeitsspendende Creme aufgetragen wird.

Meist wird die Akne als bakterielle Infektion von Ärzten medikamentös mit Antibiotika behandelt. Ab einem gewissen Alter wird Mädchen und Frauen auch die Pille verschrieben, die ebenfalls aufgrund der Hormonregelung Erfolge zeigt. Die Acne fulminans wird häufig mit Kortikoiden behandelt. Bei der Acne inversa kann sogar ein chirurgischer Eingriff erforderlich sein.

Rosazea

Nicht zu verwechseln mit Akne ist die Hautkrankheit Rosazea. Rosazea wird häufig auch als Acne Rosacea oder Kupferrose bezeichnet und tritt meistens im Alter von 30 bis 40 Jahren auf. Rosazea äußert sich durch Symptome wie Schwellungen der Gesichtshaut, Röttungen im Gesicht, sowie teilweise entzündete Pusteln. Das bekannteste Symptom ist die rote Knollennase oder Blumenkohlnase, welche gerne als Ursache von übermäßigem Alkoholkonsum abgetan wird.

Die Ursachen von Rosazea sind weitgehend unbekannt, jedoch kommt eine Störung des Immunsystems und ein übermäßiger Befall von Milben infrage. Eine vollständige Heilung ist derzeit nicht möglich, jedoch lassen sich die Symptome durch Antibiotika, eine Nahrungsumstellung und Lasertherapien weitesgehend im Zaum halten

Akne Inversa

Bei der Hautkrankheit Akne Inversa bzw. Hidradenitis suppurativa handelt es sich nicht um eine gewöhnliche Akneerkrankung, sondern um eine Verhornung der Talgdrüsen- und Haarwurzelöffnungen. Bei Acne inversa siedeln sich Bakterien an und verursachen die Vereiterung und Entzündung des Gewebes. Die Erkrankung tritt häufig unter den Achseln, an der Pofalte und unter dem Bauch auf. Ein Arztbesuch ist absolut notwendig, da langfritige Schädigungen entstehen können.

Was hilft gegen Akne?

Bei den bereits genannten Maßnahmen handelt es sich im Grunde um eine Bekämpfung von Pickeln und Pusteln. Werden die Medikamente und Behandlungen aufgegeben, kehren die Hautunreinheiten zurück. Was also hilft? Für viele Jugendliche mag es ein Trostpflaster sein, dass die Komedonen mit dem Ende der Pubertät verschwinden. Aber was ist mit den 20 Prozent an Frauen und Männern, die viel länger darüber hinaus betroffen und meist davon psychisch belastet sind?

Die falsche Mischung?

Betroffen zu sein oder das Glück zu haben von Pickeln verschont zu bleiben, gleicht einem Lotteriespiel. Und vielleicht ist es das auch ein bisschen, wenn an die vermuteten Ursachen wie Hormone, die Haut als Ausscheidungsorgan, die Ernährung und an eine genetische Disposition gedacht wird. Das Zusammenspiel verschiedener Faktoren kann dann zu einer unreinen Haut führen.

Deshalb gibt es kein perfektes Mittel, um gegen Pickel anzukommen, aber dafür oftmals kleine Verbesserungen.

Was kann Aknepatienten empfohlen werden?

Aknepatienten sollten sich ihr Leben nicht von dieser bestimmen lassen. Es sollte als Krankheit gesehen werden, die verschiedene Ursachen hat und schwer zu behandeln ist. Auch wenn bereits mehrere Therapien erfolglos ausprobiert wurden, sollte nicht aufgegeben werden, da die Forschung unermüdlich an neuen Medikamenten arbeitet, auf die manche Betroffene ansprechen. Aktuell wird beispielsweise viel über die Macawurzel gesprochen.

Obgleich es sich um ein uraltes Nahrungs- und Heilmittel aus Peru handelt, wird sie erst jetzt genauer erforscht und aufgrund ihrer hormonregulierenden Wirkung auch für die Aknebehandlung in Betracht gezogen. Wer stark leidet und gehemmt ist, kann sich an Psychologen oder Therapeuten wenden, die einen dabei helfen, damit umzugehen. Es gibt Gesprächskreise und Foren im Internet, wo sich Patienten austauschen.

Dort können sich Betroffene über neue Therapien und Produkte informieren und sich gegenseitig Mut zusprechen und einander beistehen. Neben einer gezielten Aknebehandlung sollte ein gesunder Lebensstil nicht aus den Augen verloren werden. Er beinhaltet eine ausgewogene Ernährung mit viel frischem Gemüse und Obst, Bewegung, einer ausreichenden zuckerfreien Trinkmenge und viel Entspannung, um vom täglichen Stress abzuschalten.

Aber dabei handelt es sich um Bausteine für einen gesunden Körper und Geist, die nicht nur Akne-Patienten empfohlen werden, sondern allen, die Wert auf Gesundheit und Lebensqualität legen. Einen Meilenstein in der Überwindung dieser Krankheit wird geschaffen, wenn nicht mehr darüber nachgedacht wird, wie viele Pickel heute im Gesicht erschienen sind, sondern, dass die inneren Wert zählen und das Wissen, dass Pickel nur ein Teil des Ganzen sind.